Veranstaltungen 2018
Himmelfahrt - Pfingsten - Johanni - Sommer 2018

         
22. 04. Sonntag 11.30 Uhr

Vernissage im Gemeindefoyer
„Inwärtshorchen“
Kunstausstellung von Heike Fischer-Nagel
Malerei, Grafik und Skulptur
Laudatio: Dr. Wolfgang Rißmann, Musik: Hr. Bätz

Die Ausstellung wird mit einleitenden Worten von Herrn Dr. Wolfgang Rißmann eröffnet.   Ein Musikbeitrag bei Getränken und kleinem Snack wird die Vernissage abrunden. Sie sind alle herzlich eingeladen zu den Bildern mit der Künstlerin ins Gespräch zu kommen.   Die Bilder können käuflich erworben werden. Die Preise werden mit Frau Fischer-Nagel vereinbart. Zwanzig Prozent des Erlöses der Arbeiten ist der Gemeinde zugedacht. Wer ein Bild oder eine Skulptur kaufen möchte, hinterlässt bitte seine Kontaktdaten bei Michaela Cramer im Gemeindebüro oder meldet sich telefonisch bei Frau Liekam mobil: 01636365620. Selbstverständlich kann mit der Künstlerin auch direkt in Kontakt getreten werden: 040-4801832 und Email heike@famfisch.de

Über ihr Kunstschaffen schreibt Heike Fischer-Nagel: In meinem künstlerischen Schaffen ist es mir ein Anliegen, den „puren“ Menschen zu erfassen. Meine Bilder und Skulpturen erzählen oft vom Ringen um Halt sowie der Suche nach seelisch geistiger Freiheit – Spiritualität.'
In der Ausstellung „Inwärtshorchen“ geht es mir vorwiegend um innerseelische Aspekte des Menschen: um Wandlungen, Risse und Brüche im Leben, um seelische Grenzerfahrungen und um die Wiederherstellung von menschlicher Würde.
Beim Kunstschaffen suche ich nach inneren Freiräumen und verdichte Unausgesprochenes im bildnerischen Ausdruck. Viele Malereien und Skulpturen knüpfen an die Geschichten und „Bildseelen“ vorhergehender Arbeiten an, so schließen sich die Kreise persönlicher Entwicklungen immer wieder neu. Vergangenes geht nicht verloren, es nimmt nur eine andere Gestalt an - eine tröstliche und inspirierende Vorstellung, die für die meisten meiner Arbeiten prägend ist. Archetypen, Symbolhaftes, Elementares, manchmal auch Spirituelles tritt aus meinen Bildern hervor, aber auch Biografisches - Schutzsuchende und verletzte Gestalten, starke und bewegte Formen - die den Betrachter berühren wollen und zum Assoziieren eigener Geschichte(n) auffordern, ohne ihn darauf festzulegen oder gar zu drängen.
Gedichte, Fotos, Bilder, ein Gesichtsausdruck, eine Haltung ein Stück Holz oder andere Fundstücke können Impuls gebend für die Entstehung eines Bildes oder einer Skulptur sein.  

Seien Sie herzlich eingeladen meinen Arbeiten und mir zu begegnen!   Meine Arbeiten werden bis zum 17. Juni 2018 im Gemeindefoyer zu sehen sein.  
Heike Fischer-Nagel  
Freischaffende Künstlerin Malerei- Grafik - Skulptur
Tel.: 040-4801832
Email: heike@famfisch.de
Web: www.famfisch.de

08. 05. Dienstag 19:30 Uhr Bibelstudien
Der neue Himmel und die neue Erde
Betrachtungen zum „Neuen Jerusalem“ (Offenbarung des Johannes, 21.Kapitel) | Gerrit Balonier
Himmelfahrt
15. 05. Dienstag 19:30 Uhr Gemeinde und Priesterseminar
Präsentation von Studienarbeiten zum Thema
„Sakramente“
Trinitarische Zeit
29. 05. Dienstag 19:30 Uhr Bibelstudie „Zukunfts-Zeichen“
Der Prophet Elias
Gerrit Balonier
05. 06. Dienstag 19:30 Uhr Bibelstudie „Zukunfts-Zeichen“
Johannes der Täufer
Stimme des Rufenden in der Wüsteneinsamkeit
Gerrit Balonier
12. 06. Dienstag 19:30 Uhr

Gemeinschaftsbildung durch Klang
Martin van Emmichoven

In der Stimme des Menschen erklingt seine Stimmung. Ja sogar sein ganze Persönlichkeit tönt hindurch (per-sonare). Unmittelbar entstehen Verbindungen zwischen Menschen, wenn gemeinsam rezitiert, gesungen oder getönt wird. Dann sind wir mitten drin in einer sozialen Skulptur, können uns selbst einbringen und mitgestalten.

An diesem Gemeindeabend werden wir in die Klangwelten eintauchen, uns möglicherweise an dem Verbindenden erfreuen und uns darüber austauschen, was passiert. Besondere stimmliche Fähigkeiten sind nicht erforderlich. Jede(r) ist herzlich willkommen. Martin van Emmichoven Martin van Emmichoven gibt seit 2001 Seminare in freier Stimmarbeit (www.stimmrituale.de). Von 2009 – 2012 war er Student am Priesterseminar in Hamburg und 2012 Praktikant in der Gemeinde Johnsallee.

19. 06. Dienstag 19:30 Uhr Erinnern an die Zukunft
„Trägt nicht alles, was uns begeistert, die Farben der Nacht ?“
Novalis und seine „Hymnen an die Nacht“
Gerrit Balonier
23. 06. Samstag 14:30 Uhr

Treffpunkt: Hagenbeckstr. 10 direkt vor der Prokop-Kirche in Stellingen
Religiöse Orte in und um Hamburg VII
Besuch der „Russischen Kirche des heiligen Prokopij“

Wenn im Oktober diesen Jahres die Gründung der Christengemeinschaft in Russland bevorsteht, mag dies ein willkommener Anlass sein, sich einmal mit der russischen Orthodoxie zu beschäftigen. In Hamburg gibt es dazu reichlich Gelegenheit: gleich drei russisch-orthodoxe Kirchen gibt es hier, eine davon ist die Kirche des heiligen Prokopij in Stellingen, die seit 1961 mit ihren Zwiebeltürmchen und Glockengiebel im sogenannten Nowgoroder Kirchenbaustil weithin sichtbar das Stellinger Stadtbild prägt. Die Gemeinde der Prokop-Kirche selbst gibt es bereits schon seit 1902: zunächst ansässig in Pöseldorf, erhielt die Gemeinde 1961 zum Ausgleich für einen geplanten Schulbau im Mittelweg Bauland in Stellingen. Die Kirchenweihe erfolgte nach vierjähriger Bauzeit 1965.

Wir wollen den unter Denkmalschutz gestellten Kirchenbau, die russische Orthodoxie und das Gemeindeleben einmal etwas näher kennen lernen. Dazu haben wir im freiem Gespräch mit dem Erzpriester Herrn N. Wolper Gelegenheit.

Was bedeutet „orthodox“ (griechisch für „rechtgläubig“) eigentlich genau? Was soll sich in der z. T. über zwei Stunden dauernden „Göttlichen Liturgie“ (Eucharistiefeier) wesentlich ereignen? Können auch nichtorthodoxe Christen diese Liturgie mitfeiern und die heilige Kommunion empfangen? Welche Bedeutung spielt der Gesang des Chores? Warum sind keine weiteren Musikinstrumente zugelassen?

Orthodoxe sind nicht nur hörende sondern besonders schauende Menschen. Das Evangelium des Lichtes, das Johannes-Evangelium (Joh. 1, 46-51) spielt daher eine große Rolle in der Orthodoxie. Was hat dies z. B. mit der Ikonenverehrung und der Ikonostase (Ikonen-geschmückte Wand zwischen Altar und Kirchenschiff) zu tun? Verbirgt diese Wand etwas, oder offenbart sie vielmehr eine Grenze zwischen den Welten? Und wie lebt sich das slawische Kirchenjahr mit dem julianischen Kalender in einer Umgebung, die sonst nach dem gregorianischen Kalender orientiert ist? Wie gestaltet sich das Gemeindeleben mit Chor und Schwesternschaft? Und überhaupt: orthodox als deutsch-sprachiger Christ, geht das? Diese Fragen wollen nur eine Anregung bieten und neugierig machen auf unsere kleine Exkursion.

Wir treffen uns am Sonnabend, den 23.06. um 14:30 Uhr Hagenbeckstr. 10 direkt vor der Prokop-Kirche, gut zu erreichen mit der U-Bahn U2 “Lutterothstraße“ (von dort sind es knapp 3 min. Fußweg). Verbindliche Anmeldungen gehen bitte bis zum 17.6. bei Gerrit Balonier ein (040-18141851 oder gerrit@balonier.net oder persönlich).

Ich hoffe, Ihr Interesse geweckt zu haben und freue mich wie immer über eine rege Beteiligung und spannende Begegnungen!
Michael Malert

Johanni (bis 21.Juli)
01. 07. Sonntag 11:30 Uhr Vernissage
Landschaft – Erinnern, Besinnen, Erschauen
Bilder von Heidemarie Ehlke
gedruckt und gemalt mit Tempera, Kreiden, Grafit, Beizen u.a.
im Foyer des Gemeindehauses (Ende der Ausstellung: 12. August)
Einführung von Ulrich Meier
03. 07. Dienstag 19:30 Uhr „Der Welt Schlüssel heißt Demut. Ohne ihn ist alles Klopfen,
Horchen, Spähen umsonst.“
(Christian Morgenstern)
Die Johanni-Epistel in der Menschenweihehandlung
Gerrit Balonier
Trinitarische Zeit (ab 22. Juli)
       

Sommerkurs
Das Credo / Das Christliche Bekenntnis in der Christengemeinschaft
(jeweils nach der Menschenweihehandlung
von 11:15 Uhr bis 12:30 Uhr)

  1. Ein allmächtiges geistig-physisches Gotteswesen ist der Daseinsgrund der Himmel und der Erde, das väterlich seinen Geschöpfen vorangeht.
  2. Christus, durch den die Menschen die Wiederbelebung des ersterbenden Erdendaseins erlangen, ist zu diesem Gotteswesen wie der in Ewigkeit geborene Sohn.
  3. In Jesus trat der Christus als Mensch in die Erdenwelt.
  4. Jesu Geburt auf Erden ist eine Wirkung des Heiligen Geistes, der, um die Sündenkrankheit an dem Leiblichen der Menschheit geistig zu heilen, den Sohn der Maria zur Hülle des Christus bereitete.
  5. Der Christus Jesus hat unter Pontius Pilatus den Kreuzestod erlitten und ist in das Grab der Erde versenkt worden.
  6. Im Tode wurde er der Beistand der verstorbenen Seelen, die ihr göttliches Sein verloren hatten.
  7. Dann überwand er den Tod nach dreien Tagen.
  8. Er ist seit dieser Zeit der Herr der Himmelskräfte auf Erden und lebt als Vollführer der väterlichen Taten des Weltengrundes.
  9. Er wird einst sich vereinen zum Weltenfortgang mit denen, die er durch ihr Verhalten dem Tode der Materie entreißen kann.
  10. Durch ihn kann der heilende Geist wirken.
  11. Gemeinschaften, deren Glieder den Christus in sich fühlen, dürfen sich vereinigt fühlen in einer Kirche, der alle angehören, die die heilbringende Macht des Christus empfinden.
  12. Sie dürfen hoffen auf die Überwindung der Sündenkrankheit, auf das Fortbestehen des Menschenwesens und auf ein Erhalten ihres für die Ewigkeit bestimmten Lebens.
08. 07. Sonntag 11:15 Uhr Der Vater und der Sohn
(1. und 2. Satz)
Gerrit Balonier
15. 07. Sonntag 11:15 Uhr Von Jesus zu Christus
(3. und 4. Satz)
Ulrich Meier
22. 07. Sonntag 11:15 Uhr Tod und Auferstehung
(5., 6. und 7. Satz)
Gerrit Balonier
29. 07. Sonntag 11:15 Uhr Himmelfahrt und Pfingsten
(8., 9. und 10. Satz)
Ulrich Meier
05. 08. Sonntag 11:15 Uhr Die Eine Kirche
(11.Satz)
Ulrich Meier
12. 08. Sonntag 11:15 Uhr Die Bestimmung des Menschen
(12. Satz)
Christian Scheffler
19. 08. Sonntag  

Beginn der Ausstellung
„Geliebtes Afrika“
Acrylbilder von Amarata Sol
(Ende der Ausstellung: 30. September)

Die Malerin hat einige Jahre in Gambia und Senegal gelebt und gearbeitet. Bis heute ist sie fasziniert von der Schönheit und Eleganz der Menschen, ihren Körperhaltungen und den Farben ihrer Gewänder.

        „Die Zukunft hat schon begonnen.“ (Friedrich Doldinger)
Fünf Abende zur Apokalypse
28. 08. Dienstag 19:30 Uhr Die Erscheinung des Menschensohnes
Christian Scheffler
04. 09. Dienstag 19:30 Uhr Die sieben Sendschreiben
Christian Scheffler
11. 09. Dienstag 19:30 Uhr Die sieben Siegel
Ulrich Meier
18. 09. Dienstag 19:30 Uhr Die sieben Posaunen
Ulrich Meier
25 09. Dienstag 19:30 Uhr Michael und der Drache
Gerrit Balonier / Ulrich Meier / Christian Scheffler