An alle Mitglieder und Freunde der Gemeinde Johannes-Kirche

Beilage zu den Gemeindemitteilungen MICHAELI ADVENT 2013
Hamburg, den 27. September 2013

 

Liebe Freunde,
seit ziemlich genau einem Jahr beschäftigt sich der Gemeinderat mit der Frage, ob es für die Zukunft sinnvoll sein könnte, mit dem Hamburger Priesterseminar „unter einem Dach“ in den Räumen der Johnsallee zusammenzukommen.

Mit einem Schreiben vom November 2012 haben wir Sie erstmals davon in Kenntnis gesetzt, dass es solche Überlegungen auch von Seiten des Priesterseminars gibt. Auf dem Gemeindeabend im Februar diesen Jahres, sowie im Rahmen der Jahresversammlung am 14. Juni 2013 wurde über den Stand der Beratungen berichtet. Unserer Einladung zur „Zukunftswerkstatt Gemeinde“ an drei Abenden im September 2013 sind jeweils etwa 20 Menschen gefolgt. Dort wurde über den aktuellen Sachstand, die gemeinsame Geschichte von Gemeinde und Seminar, sowie über zukünftige Möglichkeiten gesprochen. Zwei Ergebnisse der dortigen Arbeit möchten wir hier nennen:

  1. Es ist keine Vermischung von Gemeinde und Seminar geplant.
  2. Die Frage, ob im kommenden Sommer der richtige Zeitpunkt für das Zusammengehen wäre oder ob es besser wäre, noch ein oder zwei Jahre zu warten, ist im Gemeinderat angekommen.

Der Prozess der Willensbildung in dieser Frage ist noch nicht abgeschlossen, zumal neben den Vertreterinnen und Vertretern der Gemeinde und des Priesterseminars auch die Verantwortlichen in der Hamburger Körperschaft, der Region Norddeutschland und der Leitung in Berlin einzubeziehen sind. Der Gemeinderat hat nach der Klärung der Fragen seiner satzungsgemäßen Verantwortung nachzukommen, indem er darüber entscheidet, ob das Zusammengehen von Gemeinde und Priesterseminar aus der Sicht der Gemeinde erstrebenswert ist. Dabei blicken wir auf

  • die Intention, durch die intensivere räumliche Nähe mehr gegenseitigen Austausch zu haben,
  • eine optimierte Nutzung der Räume, da sich die Nutzungszeiten ergänzen,
  • die möglich werdende finanzielle Entlastung der Haushalte von Gemeinde und Seminar.

Wir möchten Sie mit diesem Schreiben einladen, uns Ihre Gesichtspunkte, Anregungen und Bedenken zu schreiben, die Sie dem Gemeinderat im Hinblick auf die Entscheidung über das genannte Projekt gern mitgeben möchten. Dabei geht es uns nicht um eine Abstimmung im Sinne eines zahlenmäßigen „Dafür – Dagegen“, sondern um die Wahrnehmung Ihrer Fragen und Überlegungen.

Für Ihre Rückmeldungen – auch gern per Email und auf der Website der Gemeinde – sind wir Ihnen sehr dankbar, ebenso für weitere Gespräche und Diskussionen im kleinen und größeren Kreis.

Herzlich grüßen Sie
Inken Strauß, Cornelia Held-Plötzke, Christine Rüter,
Michael Malert, Friedrich Husson,g Ulrich Meier, Christian Scheffler, Utz Meyer-Reim

   

Der Brief als PDF

 

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